Ein Tauschring ist ein nachbarschaftli­ches und kooperativesTauschsystem,Es verrechnet den Tausch von Diensten und Fähigkeiten

zwischen den Teilneh­mern/innen mit einer alternativen Zeit-Währung, genannt TALER. Der Vorteil gegenüber sonstigem Tausch

(wie Du mir, so ich Dir) ist, dass kein direkter Tauschpartner notwendig ist.

 Sie werden von anderen gebraucht!

SIE haben Fähigkeiten, die Sie anderenanbietenkönnen!

SIE-   könnendieFähigkeitenvon anderennutzen - ohnedafür extrabezahlen zu müssen

Wie sieht die Tauschzeitung aus ?

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Mitglied 1036 
 
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Wer leiht mir gelegentlich seinen PKW
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Mein Sohn und ich lesen Ihnen vor    
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Warum tauschen ?

Kein Geld nötig
 
Neue soziale Kontakte entstehen
 
Austausch von Wissen und Können:      
Jeder tut das. was er am Besten kann
 
Sich besinnen auf eigene Fähigkeiten
 
Austausch von Gütern spart Kosten
und ist ökologisch
 
Unmittelbare räumliche Nähe spart Zeit
und Geld


 
In lokalen Tauschringen verwirklichen Menschen
ihre Idee von einer gerechten Wirtschaft

Die Bewegung wächst. 
 
Ein Grundsatz aber gilt in allen Tauschklubs:

Geld spielt keine Rolle. Wer auf seinem Konto ein Minus hat, kann dieses nur durch eine Gegenleistung ausgleichen.


Dabei sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt: Haushaltshilfe und Haareschneiden, Renovierungen und Reparaturen, Büroarbeiten und Esoterikkurse gehören ebenso zu Angebot wie Biobrot, Möbel, Kleidung und Bücher. 

"Suche Reisebegleitung",  "Verleihe Auto",  "Gebe Gesangsunterricht" – auch das sind typische Anzeigen in den Tauschring-Magazinen. In Köln gab es einmal ein Angebot zum Ziegenmelken, in Bremen bot eine Frau ihren Dildo feil.

Als 1992 die Tauschwelle von Nordamerika und England nach Deutschland schwappte und in Halle an der Saale der erste geldlose Handelszirkel entstand, war die Euphorie groß.


In der ganzen Bundesrepublik fanden sich in den Folgejahren Nachahmer. Renommierte Sozialwissenschaftler wie Rolf G. Heinz von der Universität Bochum und Ulrich Beck von der Universität München betrachteten die neue Tauschökonomie schon als möglichen Ausweg aus der arbeitsmarktpolitischen Sackgasse.

Diese Euphorie ist inzwischen verflogen, doch ungeachtet dessen gewinnt die Bewegung an Bedeutung. Laut Klaus Kleffmann, Leiter des Tauschring-Archivs in Osnabrück,
einer bundesweiten Dachorganisation, gibt es heute etwa 350 Tauschringe mit insgesamt rund 25 000 Mitgliedern.

Die Gemeinde wächst. Allein in der Kleinstadt Witten kommen jährlich 30 bis 40 neue Mitglieder hinzu. Die Anzahl der Anhänger werde sich in den nächsten drei Jahren sogar
vervierfachen, glaubt Kleffmann

"vorausgesetzt, die Tauschringe vernetzen sich noch stärker im gemeinnützigen Wirtschaftssektor".
 
Tatsächlich stößt in der Zeit kollabierender Wohlfahrtssysteme gerade die soziale Ausrichtung der Tauschgemeinde auf breites Interesse, auch der Politik.

 

Wie sieht Nachbarschaftshilfe aus?
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